Texture Time – das Neue vom verrückten Herrn West

Texture Time

Texture Time KAL 2018

Nannte sich der diesjährige KAL von Westknits alias Stephen West, bei dem sich weltweit über 1600 Strickerinnen und Stricker beteiligt hatten.

Bevor es bei Westknits mit dem Stricken losgeht, wird zunächst die benötigte Garnmenge und Stärke bekannt gegeben und wie immer, kann man auch komplette Sets in seinem Shop erwerben (mir persönlich sind diese immer etwas zu teuer).

Die Qual der Wahl (Wolle)

Blau musste unbedingt sein und bißchen Grau auch. Schon lange liebäugelte ich mit den wunderbaren Färbungen von Mila Woolarts, deren Färbungen ihr auf Instagram bewundern könnt. Daher bestellte ich die auf dem rechten Foto gezeigten Stränge, bis auf das Mohair/Seide in hellblau sind es alles Färbungen auf der wunderbar zarten Yeti.

Aber meistens kommt es anders und zweitens als man denkt…. und so geschah es, das ich bei meinem Besuch des Westerwälder Wollfestes auf diese schönen Färbungen von Locoporella gestoßen bin.

Die Yeti hat deutlich mehr Lauflänge und es wäre sehr viel davon übrig geblieben. Diese findet nun Verwendung in einem anderen Tuch, ich schwanke noch zwischen What the Fade und Mohairino Medley

so sah das Tuch nach Teil 1 aus

Texture Time

Dieser Teil hat mich im nachhinein doch sehr geärgert. Wir sollten die Fäden immer abschneiden und für einen späteren Abschnitt hängen lassen. Wer mochte, konnte sie auch mitführen – hätte ich das nur mal getan !

Für alle die das Tuch gerne nacharbeiten möchten – die Fäden wurden in einem späteren Teil einfach verdreht und doch noch angenäht – ein sehr aufwendiger Prozess, den ihr in diesem Video von Westknits sehen könnt.

Ich hatte dazu wirklich keine Lust, ärgerte mich immer wieder über die verschwendete Wolle und habe die Fäden später zu kleinen Zöpfen geflochten und trage sie sichtbar (siehe spätere Bilder).

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Teil 2 - für mich der schwierigste Part

Braids, Vikkelbraids oder auch quergestrickte Maschen habe ich schon gestrickt und ich mag sie auch sehr. Hier wurden diese jedoch mit zwei Farben gestrickt, eine endlose Wurschtelei und man musste immer wieder die Wolle auseinander tröseln…. Dieser Teil dauerte unendlich lange und mehr als einmal wollte ich am liebsten alles hinwerfen.

Ein paar kleine Fehler haben sich am Ende doch eingeschlichen, aber das ist eben Handarbeit. Das Ergebnis finde ich sehr hübsch und der Aufwand und das Durchhalten hat sich am Ende doch gelohnt oder ?

Teil 3

Entspannung pur da nur rechte und linke Maschen gestrickt wurden. Das ging schnell von der  Hand und noch bevor Teil 4 veröffentlicht wurde, war dieser Abschnitt geschafft.

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Teil 4

normalerweise endete bisher jeder KAL von Westknits mit diesem Teil. Dieses Jahr gab es dann noch einen Bonus, einen Teil 5 – dazu später mehr.

Im vierten Teil wurden große Löcher gestrickt, für mich in einer noch nicht bekannten Technik,  aber wirklich nicht schwer nachzuarbeiten.

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Stricken ist Kunst und Kreativität

das zeigt uns Westknits alias Stephen West immer wieder in seinen Anleitungen. Meist farbenfroh und verrückt, bringt er immer wieder neue Elemente ins Spiel. Patent oder wie man heute sagt, Brioche, darf in den meisten seiner Entwürfe nicht fehlen.

Ein paar Worte noch zu Teil 5 der Anleitung, auch zu sehen in diesem Video

Hierzu kann ich euch keine eigenen Bilder zeigen, da ich diesen Teil etwas verändert habe. Ich habe etwas weniger Streifen gestrickt und mir das umschlagen und zusammenstricken auf der Rückseite erspart. Anstelle dieser Abschlußvariante habe ich einen I-Cord Rand gestrickt. Dies hat mir am Ende eine Menge Wolle eingespart und ich musste keinen neuen Strang anfangen.