Über mich

ÜBER MICH

HeiDra - aus meinem Vor- und Nachnamen zusammengewürfelt, 1965 in einem kleinen Dorf an der Bergstraße in Hessen geboren und lebe dort immer noch. Seit 2009 teile ich mein Leben mit meinem wunderbaren Mann und seit 2011 hat sich ein Leonberger Rüde namens Danny, still und leise in unser Haus und Herz geschlichen.

Das Stricken habe ich von Oma und Mama geerbt und wohl auch die Art und Weise, wie wir unseren Faden halten - auf der rechten Seite, was ja eigentlich eher amerikanisch ist. Während meiner Schwangerschaft und einige Jahre danach, habe ich viele Kindersachen und Pullover für mich gestrickt. aber dann sind meine Stricknadeln für mehr als 25 Jahre in der Versenkung verschwunden und mussten meinem Beruf als Bilanzbuchhalterin weichen.

2014 veränderte sich mein Leben sehr, meine erwachsene Tochter wurde schizophren und bipolar und wird nun immer ein Pflegefall sein. Von nun an war ich nicht mehr berufstätig. Viele würden sich darüber freuen, aber so schön ist das nicht. Du bist den ganzen Tag zu Hause, der Mann ist fast ständig beruflich weg und der Hund will ja auch nicht alleine sein. Also sitzt Du zu Hause und hast unendlich viel Zeit zum Nachdenken - zuviel Zeit. Du wirst entweder depressiv oder tust was dagegen, so wie ich.

Ich habe durch Zufall in Facebook ein paar gestrickte Socken gesehen und las den Post dazu. Wirklich, so fing alles wieder an. Ich erinnerte mich, das hab ich doch auch mal gekonnt und fing an, meinen Speicher zu durchsuchen und tatsächlich fand ich eine Kiste mit unzähligen Stricknadeln und Nadelspielen (natürlich 25 Jahre alt und alle aus Metall) und Berge Zeitschriften von Sabrina aus den 90iger Jahren. Als nächstes habe ich mir bei einer Färberin in Facebook Wolle bestellt - handgefärbte Sockenwolle - sowas kannte ich bis dahin überhaupt nicht.

Mittlerweile hänge ich sprichwörtlich an der Nadel, darf dank meines lieben Mannes ein ganzes Zimmer voll mit Wolle, Nadel, Zubehör, Büchern etc. mein eigen nennen, habe viele ganz liebe Menschen kennengelernt, Freundschaften sind entstanden, ich besuche regelmäßig Stricktreffen, Wollfeste und irgendwann kam der Blog und die Facebook Seite dazu.

Der einzige Wermutstropfen der geblieben ist - ich lebe in einer Region in dem Stricken oder Häkeln ein Fremdwort ist und sehr belächelt wird. Es gibt hier keine Strickgruppen oder Treffen und ich muß immer ein wenig reisen. Mein großer Wunsch wäre es, in meiner Nähe Gleichgesinnte zu finden, aber alle Versuche mit Flyern, Aushängen, Facebookaufrufen etc. blieben ohne Resonanz.

Für 2018 möchte ich endlich meine erste, eigenen Anleitung veröffentlichen.

Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen !